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Poka Yoke

Null-Fehler-Qualität im Produktionsprozess

Der Begriff Poka Yoke kommt aus dem Japanischen und bedeutet "Vermeiden unbeabsichtigter Fehlhandlungen" oder auch "Narrensicher". Er beschreibt ein aus mehreren Bestandteilen bestehendes System, welches technische Maßnahmen bzw. Einrichtungen zur sofortigen Fehlerentdeckung und -vermeidung enthält.

Ziel des Erfinders Shigeo Shingo war es durch ein Poka-Yoke Systems in einem Produktionsablauf eine Null-Fehler-Qualität zu erreichen. Also Fehlervermeidung anstatt Fehlerkontrolle.

Methode

Niemand, weder Mensch noch Maschine sind in der Lage Fehler komplett zu vermeiden. Dieses Eingeständnis ist die Grundlage für Poka-Yoke. Ansatzpunkt ist der Einsatz von einfachen aber effizienten Vorkehrungen, die dafür sorgen, dass Fehlerhandlungen im Produktionsprozess keine Auswirkungen auf die Qualität des Endproduktes haben. Diese technischen Hilfsmittel sollten kostengünstig und schnell einsatzbereit sein.

Der zweite Schritt ist die sogenannte Inspektionsmethode oder Quellen-Inspection. Diese Kontrolle schließt ein zweites Auftreten des Fehlers aus. Die Kombination mit der Quellen Inspection ergibt das Poka-Yoke System - ein integraler Bestandteil der Kaizen Methode zur Prozessoptimierung

Poka-Yoke Beispiel zur Vermeidung von Fehlern

Einfaches Beispiel für Fehlervermeidung nach dem Poka-Yoke-Prinzip: Floppy-Disk läßt sich nicht verkehrt herum in den PC stecken.

Geschichte

Der Ausgangspunkt für die Entwicklung des Poka Yoke Systems mit Fehlerquellen-Inspektion lag für den Japaner Shingo, den geistigen „Vater“ dieses Konzepts, bei der statistischen Qualitätskontrolle (SQC), nach amerikanischem Typus.

Das Toyota-Produktionssystem (TPS), bei dem ein wesentlicher Bestandteil Poka Yoke ist, gilt als Schlüssel für den Markterfolg des japanischen Automobilkonzerns.

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